Kunst

Guns N’Roses rockte am Schwarzlsee

Als es am Freitag dann mit einiger Verspätung losging, kamen die Fans auf ihre Kosten. Nach einem Start mit einigen Nummern aus der CD "Chinese Democracy" blieben Guns N’ Roses ihren Fans kaum einen Hit schuldig.

Nachdem die britische Band "The Cult" im Rahmen des Seerock-Festivals punktgenau um 21.10 Uhr mit ihren Songs wie "Lucifer" geendet hatten, warteten alle gespannt auf das Erscheinen von "Guns N' Roses", das für 21.45 Uhr angekündigt war. Doch die Band kam erst mit einer Stunde Verspätung auf die Bühne, spielte dann aber zweieindreiviertel Stunden lang ein volles Programm.

Axl Rose, der die Bandmit den derzeitigen Musikern mehr oder weniger neu gegründet hat, blieb unübersehbar der Hauptanziehungspunkt für das Publikum.

Zunächst kamen eher routiniert Songs von der jüngsten CD, "Chinese Democracy", die den Zuhörern nicht so geläufig waren. Die Stimmung wurde erst durch die älteren Songs richtig angeheizt, so zündete beispielsweise "Live and let die" gewaltig. Dann wurden so gut wie alle Hits serviert, aber auch mit "Another brick in the wall" Songs von Kollegen geboten.

Unübertroffen rau-zart gelangen Axl Rose Balladen wie "Don't cry" oder "November rain", die live einfach unglaublich gut ankommen und wie geschaffen für die laue Sommernacht schienen. Eine ausführliche Version von "Knockin' on heaven's door" durfte ebensowenig fehlen wie "Patience". Um auch dem Auge etwas zu bieten, gab es nicht nur drei Videowalls auf der Bühne und eine spektakuläre Lichtshow, sondern auch verschiedene Outfits für den Leadsänger, der sich von der schwarzen Lederjacke bis zu einem goldsamtenen Sakko, in dem er "Patience" sang, vorarbeitete. Dann ging ein roter Konfettiregen wie Rosenblätter auf das Publikum nieder, Axl wünschte dem Publikum noch eine "very fucking good night", und nach fast drei Stunden war der lange Konzerttag vorbei.

Quelle: SN

Aufgerufen am 22.09.2018 um 01:24 auf https://www.sn.at/kultur/kunst/guns-nroses-rockte-am-schwarzlsee-5971378

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