Kunst

Hollywood-Star Robin Williams wäre 65 geworden

Der Verwandlungskünstler Robin Williams, bekannt u.a. durch seine Rollen in "Club der toten Dichter", "Mrs. Doubtfire" und "Good Will Hunting", wäre heute 65 geworden.

Wohl jedem von uns ist Robin Williams in zumindest einer seiner vielfältigen Rollen bekannt: Als schrulliges Kindermädchen in "Mrs. Doubtfire", einfühlsamer Psychotherapeut in "Good Will Hunting", als unorthodoxer Lehrer in "Club der toten Dichter" oder als psychopathischer Killer in "Insomnia".

Auch für seine lustige Art ist der US-Amerikaner, der am 21. Juli geboren wurde, berühmt - "Entertainment Weekly" versah ihn etwa mit dem Attribut "lustigster Mensch der Welt". Als Stand-Up-Comedian hat sich Williams einen großen Namen gemacht. "Anlass für Tränen gibt es genug in dieser Welt. Ich ziehe Lachen vor. Lachen ist Erlösung, wobei ich natürlich nicht bestreiten will, dass Weinen ebenfalls kathartische Wirkung haben kann" - so der Komiker in einem Gespräch mit dem Magazin Spiegel.

Der große schauspielerische Durchbruch gelang Williams mit der US-amerikanischen Tragikomödie "Garp und wie er die Welt sah" (1982). Der Film basiert auf dem Erfolgsroman von John Irving und machte Williams international bekannt.

Bösewichte für Williams durchaus reizvoll

Doch der dreifache Vater und Oscar-Preisträger besaß auch eine ernste Ader. So wie jede Medaille über zwei Seiten verfügt, hatte das Leben Robin Williams neben der Licht- genauso eine Schattenseite. Der Komiker litt an der Lewy-Körper-Demenz sowie an Parkinson.

Er hatte nichts dagegen, die Rolle des Bösewichts zu übernehmen: "Jeder, der Bösewichte gespielt hat, weiß, dass diese Charaktere sich nicht an die herkömmlichen Gesetze halten oder in Erwartungen unserer Gesellschaft einbinden lassen", sagte er in einem Interview mit dem Spiegel. "Es reizt mich immer wieder, Personen zu spielen, an denen ich mich noch nie versucht habe, Menschen, die mir fremd sind."

Viele nicht abgeschlossene Filmprojekte

Zum Zeitpunkt seines Todes waren vier von Robin Williams Filmprojekten noch unabgeschlossen. Unter ihnen waren die Weihnachtskomödie "Merry Friggin' Christmas" und "Nachts im Museum 3: Das Geheimnisvolle Grabmal". Außerdem hatte er bis kurz vor seinem Tod in der britischen Komödie "Absolutely Anything" dem Hund Dennis seine Stimme geliehen. Zudem arbeitete er gemeinsam mit dem Regisseur Chris Columbus an einer Fortsetzung der Erfolgskomödie "Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen" (1993), bei der er die Hauptrolle spielen sollte. Dieses Projekt wurde jedoch gecancelt.

Robin Williams dritte Ehefrau Susan Schneider (52) sagte nach seinem Tod: "Ich hoffe, in den Erinnerungen wird nicht sein Tod vorherrschen, sondern die unzähligen Momente des Spaßes und des Lachens, das er Millionen gab."

Quelle: SN

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