Kunst

Jüdisches Museum Berlin gibt geraubtes Gemälde zurück

Das Jüdische Museum Berlin gibt ein in der NS-Zeit geraubtes Werk an seine legitimen Eigentümer zurück. Anton von Werners Ölskizze "Das Gastmahl der Familie Mosse" von 1899 werde den Erben von Felicia Lachmann-Mosse übergeben, teilte das Museum mit. Die Skizze war im Zusammenhang mit den Zwangsauktionen aus der Kunstsammlung des Verlegers Rudolf Mosse ("Berliner Tageblatt") 1934 entzogen worden.

Schon zum Zeitpunkt des Ankaufs hatte das Museum Kontakt zum Sohn von Felicia Lachmann-Mosse, dem Historiker George L. Mosse, aufgenommen, um die Provenienz zu klären. Diese Anfragen blieben ergebnislos, ebenso wie die Recherchen in späteren Jahren, teilte das Museum weiter mit. Das entscheidende Dokument fand sich dann im Archiv der Kunstsammlungen Augsburg.

Quelle: Apa/Dpa

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