Kunst

Klezmer für alle Lebenslagen: 13. Klezmore Festival in Wien

Ein "vielfältiges, dichtes und qualitativ hochstehendes Programm" versprechen die Organisatoren des Klezmore Festivals Vienna. Der Veranstaltungsreigen, der sich der musikalischen Tradition des Klezmer verschrieben hat und bereits zum 13. Mal über die Bühne gehen wird, bietet ab 5. November mehr als ein Dutzend Konzerte sowie umfangreiches Rahmenprogramm - und lädt auch zur Grenzüberschreitung.

Neben etlichen Locations in der Bundeshauptstadt, wo etwa das Metropol, der Jazzclub Porgy & Bess oder das Radiokulturhaus ihre Pforten öffnen werden, setzt man nämlich die Kooperation mit Bratislava fort. Dort gibt es auch eine Preview, die bereits am Tag vor Festivalbeginn im Atelier Babylon mit Timna Brauer und dem Elias Meiri Ensemble aufwartet. Am 7. November wird die Baptistenkirche in der slowakischen Hauptstadt Schauplatz für einen Auftritt des international zusammengesetzten Semer Ensemble.

Aber insgesamt steht in diesen knapp zwei Wochen natürlich Wien im Fokus, angefangen bei der Eröffnungsgala im Radiokulturhaus, zu der sich das Yael Horwitz Quartet angesagt hat und der zweite Teil des Abends von Trompeter Paul Brody und seinen Kollegen Pamelia Stickney (Theremin, Cello), Roman Britschgi (Bass) sowie Christian Eberle (Schlagzeug) bestritten wird. Die in den folgenden Tagen anstehenden Auftritte von Acts wie Bettina Wegner, die u.a. von Karsten Troyke und Jan Hermerschmidt begleitet wird (6.11. im Theater Akzent), Loyko (13.11. im Metropol) oder Figelin (16.11. in der Kirche am Gaußplatz) werden schließlich von der traditionell zweigeteilten Abschlussgala (19. und 20.11.) abgerundet. Hier wird etwa das Vienna Klezmore Orchestra einen Schlusspunkt setzen.

Umrahmt wird das Festival von Lesungen, Filmvorführungen, drei Stummfilm-Matineen sowie Vorträgen und Workshops. An die Jüngsten richtet sich der "Klezmerhut", ein Konzert der italienisch-polnisch-schweizerischen Formation Kapelush für Kinder (13.11. im Zentrum im Werd). Kontrabassist Roman Britschgi steht nicht nur dabei auf der Bühne, sondern auch für eigene Jamsessions "mit Gästen", die er am 7. und 14. November im Kulturcafe Tachles abhalten wird. Für Interessierte bleibt es also nicht nur beim Zuhören, auch selbst darf zu den Instrumenten gegriffen werden.

Quelle: APA

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