Kunst

Krieg verändert den Blick

Künstler brauchen oft mehrere Jahre, um in einer Farb- und Formensprache zu fassen, was Krieg mit Menschen macht und wie aus tiefem Leid ein "neues Menschenbild" wird.

Overkill nennt man so etwas leichtfertig und meint damit noch gar nicht das Wettrüsten, sondern die schiere Überwältigung, das Übermaß, die Überflutung. Wahrscheinlich muss das so sein bei einer Ausstellung, die nach der Überkatastrophe ansetzt, dem Zweiten Weltkrieg. Diese will ein möglichst breites Spektrum seiner künstlerischen Verarbeitung aufzeigen, gefolgt von den großen "Postwar"-Themen, die sich bis Mitte der 1960er-Jahre in der "Kunst zwischen Pazifik und Atlantik" manifestieren - von der Suche nach der Form bis zum neuen Menschenbild.

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