Kunst

Pink-Floyd-Mitbegründer Waters nimmt Trump aufs Korn

Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters brachte während des Rockfestivals Desert Trip seine Meinung zu den sexistischen Äußerungen des republikanischen Präsidentschaftskandidatens Donald Trump zum Ausdruck. Bei seinem Auftritt am Sonntag gab der 73-jährige Rocker die Nummer "Pigs" zum Besten, mit der er 1977 drei verschiedene Typen machthungriger Menschen ("Schweine") ins Visier genommen hatte.

Pink-Floyd-Mitbegründer Waters nimmt Trump aufs Korn SN/AFP/MARK RALSTON
Der Ballon schwebte über den Köpfen der Besucher.

Währenddessen schwebte ein überdimensionaler Ballon in Schweineform und mit der Aufschrift "Stop Trump" über den Köpfen der 75.000 Teilnehmer des Open Air-Festivals in der Wüste Südkaliforniens. "Ignorant, lügnerisch, rassistisch, sexistisch" war außerdem darauf zu lesen.

Auf Leinwänden waren unterdessen Anti-Trump-Karikaturen und die Botschaft "Donald Trump ist ein Schwein" zu sehen. Waters legte mit dem Pink-Floyd-Klassiker "Another Brick in the Wall" (Ein weiterer Ziegelstein in der Mauer) nach. Eine Gruppe von Teenagern, größtenteils aus ethnischen Minderheiten, sang dazu auf der Bühne. Auf ihren T-Shirts stand auf Spanisch "Derriba El Muro" (Reißt die Mauer nieder).

Quelle: Apa/Ag.

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