Kunst

Plácido Domingo will wieder Stadion-Luft atmen

Plácido Domingo will wieder Stadion-Luft atmen SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Der Mann ist wahrhaft un ermüdlich. Als Jahrhunderttenor hat Plácido Domingo oftmals den Radames in Verdis "Aida" gesungen, nun ist der 75-jährige Spanier Zen trum eines neuen Projekts, das ihn wieder in die Fußballstadien führt. In solchen Stadien hat er gemeinsam mit Luciano Pavarotti und José Carreras ab 1990 Die drei Tenöre zu Weltruhm geführt, nun tritt er als Dirigent einer aufwendigen "Aida"-Produktion in Erscheinung. Und zwar geht dieses "Aida"-Spektakel auf Tournee durch diverse Fuß ballstadien in Europa. Auftakt der Serie ist am 27. Mai in Gelsenkirchen, nach Hamburg ist Wien dran. In der neuen Allianz-Arena in Hüt teldorf wird am 18. Juni 2017 das rund 50 Meter breite und 30 Meter tiefe Bühnenbild von Manfred Waba das alte Ägypten mit einer kolos salen Ausstattungsorgie für ein "Hollywood-Fantasy"-Spektakel, wie Waba es nennt, auferstehen lassen. Der Mann hat in St. Margarethen jahrelang Erfahrungen mit kolossalen Freiluftbühnen gesammelt, nun darf er auch noch rund 650 Quadratmeter LED-Spielereien einbauen, um die Schauplätze Ägyptens und Afrikas aufregend zu gestalten.

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