Kunst

Salzburger Verlag im Rennen um Deutschen Buchpreis

Mit Eva Schmidt und Reinhard Kaiser-Mühlecker stehen zwei Österreicher auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis.

Die Vorarlbergerin Eva Schmidt, die als freie Schriftstellerin in Bregenz lebt, verknüpft in "Ein langes Jahr" 38 Miniaturen - von "Früh am Morgen" bis "Der schönste Platz auf der Welt" - zu einem Roman. Erschienen ist der Roman beim Jung und Jung Verlag in Salzburg. Reinhard Kaiser-Mühlecker, der aus Kirchdorf an der Krems stammt, erzählt in "Fremde Seele, dunkler Wald" von zwei Brüdern und ihrer Heimat in Oberösterreich, wie der Verlag S. Fischer mitteilt. Dies sei "ein mit biblischer Wucht erzählter Roman um Missverständnisse, Tötungen, Familientragödien und Befreiungsversuche".

Mit der seit 2004 vergebenen Auszeichnung wird jeweils zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse der "beste deutschsprachige Roman" des Jahres gekürt. Um die Aufmerksamkeit dafür aufzubauen und das Lesefieber anzuheizen, werden zwei Monate davor jene zwanzig Buchtitel bekannt gegeben, die die Juroren in die enge Wahl genommen haben. Zu den sechs Titeln, die nun im endgültigen Rennen um den Preis sind, gehören auch: Bodo Kirchhoff: "Widerfahrnis" (Frankfurter Verlagsanstalt), André Kubiczek: "Skizze eines Sommers" (Rowohlt Verlag Berlin), Thomas Melle: "Die Welt im Rücken" und Philipp Winkler: "Hool" (Aufbau Verlag).

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