Kunst

Václav Havel, Dissident, Dramatiker und Held

Kampf mit Kunst: Das Burgtheater hielt zu Havel und spielte Stücke des Dramatikers, der in seiner kommunistischen Heimat im Gefängnis saß.

Václav Havel, Dissident, Dramatiker und Held SN/theatermuseum wien/ondrej nemec
Vàclav Havel, 1978

Erst im Mai 1989 war Václav Havel dank internationalen Drucks vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Das kommunistische Regime der Tschechoslowakei hatte ihn zum Staatsfeind erklärt, ihn verfolgt, schikaniert, mehrmals ins Gefängnis gesteckt. Doch Havel hatte nie nachgegeben oder sich mit dem Regime arrangiert. Unvergesslich, als Havel am 22. November 1989 auf dem Prager Wenzelsplatz vom Balkon des Melantrich-Hauses zum ersten Mal vor einer riesigen Menschenmenge das Wort ergriff. Nicht nur, dass ein persönlicher Leidensweg eines Unbeugsamen zu Ende gegangen war, Václav Havel war eine Lichtfigur der "Samtenen Revolution" und Hoffnungsträger für eine gute Zukunft. Von 1989 bis 1992 war er letzter Staatspräsident der Tschechoslowakei und von 1993 bis 2003 der erste der Tschechischen Republik, in aller Welt respektiert und geehrt.

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