Kunst

Venedig schaut in die Zukunft

Das Eröffnungsdiner ist heuer abgesagt und rund um den roten Teppich gibt eseine Sicherheitszone. Dennoch will sich Venedig mit seinen 73. Filmfestspielen auch öffnen.

Venedig schaut in die Zukunft SN/apa (epa)
Im Mittelpunkt stehen Filme und goldene Löwen.

Die ewige Baugrube vor dem Palazzo Casinó ist zugeschüttet, an ihrer Stelle steht nun ein knallrotes Hochglanz-Containerkino, und auch sonst ist alles eitel Wonne: Im fünften Jahr der aktuellen Direktion von Alberto Barbera beim Filmfestival von Venedig wirkt es, als wäre der seit Jahren dräuende Untergang des Festivals endlich abgewehrt. Die Kinosäle seien in Sachen Projektions- und Tontechnik allesamt auf dem neuesten Stand, sagte Barbera bei der Programmpressekonferenz, und einige neue Initiativen sollen die Zukunft an den Lido holen: vom "Biennale College", das jungen Filmemacherinnen und Filmemachern aus der ganzen Welt bei ihren Erstlingswerken unter die Arme greift, über die "Production Bridge", die Filmproduzentinnen und Techniker vernetzen soll, bis hin zum digitalen Kinosaal, der schon seit ein paar Jahren die Onlinesichtung von Filmen aus der Orizzonti-Sektion auch für Cineasten erlaubt, die nicht nach Venedig kommen.

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