Kunst

Wie die Trauer und der Tod in die Popmusik kommen

Nick Cave weint um seinen Sohn. Leonard Cohen bereitet sich auf die Begegnung mit Gott vor. Johnny Cash sitzt schon an der Seite des Herrn.

Wenn man am Grab steht, dann lässt sich immer g'scheit reden. Da wollen es dann viele schon herausgehört haben, dieses Mollhaftige, das Nachdenkliche, das aufs Ende hinwies. Erkannt wird dann das Brüchige in der Stimme, die Verse formuliert, in denen Abschiedshauch schwingt. Nachträglich klingt vieles - auch in der Popmusik - als vorweggenommene Abschiedssymphonie.

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