Kunst

Zu Hause ist, wo ein Licht aufgeht

Zwei Jahre zog sie sich daheim zurück: Mit "Home" legt Wallis Bird nun eindringliche Songs vor.

Zu Hause ist, wo ein Licht aufgeht SN/jens oellermann
Wallis Bird.

Nach zwölf Stunden war die letzte Anspannung vergessen. Die Angst habe sich schon vorher verabschiedet, erzählt Wallis Bird. Seit zwei Jahren hatte die irische Songschreiberin kaum noch Konzerte gespielt, sondern sich in ihr neues Berliner Zuhause zurückgezogen, mit neuen Instrumenten herumgespielt und an neuen Songs geschrieben. "Doch nach der langen Bühnenpause begann mich der Gedanke nervös zu machen, vor Leuten aufzutreten. Das musste ich mit mir klären." Also begann Wallis Bird das Jahr 2016 mit einer Marathonkur: Zwölf Stunden lang stellte sie sich mit der Gitarre auf die Bühne. Konditionsprobleme hatte die Musikerin, die schon früh die harte Schule der Pub-Auftritte in ihrer irischen Heimat absolviert hatte, nicht zu fürchten. "Sobald ich diesen Entschluss gefasst hatte, war auch die Nervosität weg."

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