Kunst

Zwei Spitzen-Streichquartette musizieren in Graz miteinander

Zwei hochkarätige Streichquartette gestalten am Donnerstag (20.10.) in einem Konzert des Grazer Musikvereins ein gemeinsames Programm. Das Minetti Quartett und das Mandelring Quartett sind zunächst einzeln zu hören, dann spielen die beiden Formationen Streichoktette von Schostakowitsch und Mendelssohn-Bartholdy.

Das Minetti Quartett (Maria Ehmer, Anna Knopp, Milan Milojicic, Leonhard Roczek) wurde 2003 gegründet und gilt als eines der renommiertesten jüngeren Kammermusikensembles. Die Formation spielt zum Konzertauftakt ein Werk von Joseph Haydn. Anschließend steht das Mandelring Quartett mit Debussy auf dem Programm. Das 1983 entstandene und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Quartett besteht aus den Geschwistern Sebastian, Nanette und Bernhard Schmidt sowie Andreas Willwohl.

Im zweiten Teil des Konzerts erklingen zwei selten gespielte Oktette von Schostakowitsch und Mendelssohn, bei denen alle acht Musiker gemeinsam zu hören sein werden. Dmitris Schostakowitschs "Präludium und Scherzo" für Streichoktett op. 11 entstand 1924/25 und war eher ein Experiment, erst später wandte sich der Komponist der Gattung Streichquartett zu.

Felix Mendelssohn Bartholdy war erst 16 Jahre, als er 1825 sein Streichoktett in Es-Dur schrieb und bereits prägnant zu seinem eigenen Stil gefunden hatte. Das Werk war ein Geburtstagsgeschenk für seinen Freund und Geigenlehrer Eduard Ritz.

Quelle: APA

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