Literatur

Auch 30 Jahre nach seinem Tod: "Thomas Bernhard fehlt!"

Hermann Beil, Dramaturg vieler Bernhard-Stücke, kuratiert in Gmunden einen Schwerpunkt über den Schriftsteller.

Herman Beil. SN/fw gmunden
Herman Beil.

Herr Beil, Sie haben die Theaterstücke Thomas Bernhards als Dramaturg begleitet, waren bei allen Triumphen und Skandalen dabei, und dreißig Jahre nach seinem Tod bestreiten Sie noch immer Lesungen aus seinem Werk. Reicht es einem nicht irgendwann mit Bernhard Beil: Thomas Bernhards Sprache hat eine unmittelbar anspringende, eigentümlich vorwärtstreibende Wirkung, sie hat einen unwiderstehlichen Sog. Ihre musikalische Struktur macht süchtig nach dieser Sprache, sie zieht - wie Ravels "Boléro" - unweigerlich in den Bann. Mit dieser Sprache treibt Bernhard seine ...

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