Literatur

Aus Diktatoren und Tyrannen werden Helden und Idole

Ein Roman macht deutlich, wie der 1953 verstorbene Diktator Stalin noch immer nicht aufhört, Menschen zu verfolgen.

 SN/diogenes

Minsk, 2001. Auf einem Geburtstagsfest in einem Kindergarten wird Stalin in Tortenform verzehrt. Diese Szene hat Beweischarakter. Schon die Jüngsten werden darauf vorbereitet, dass es sich bei Stalin um eine bedeutende Persönlichkeit handelt. Sie ist aber auch ein bisschen ironisch gemeint, weil die Kleinen mehr am kulinarischen Genuss denn am symbolischen Gehalt interessiert sind.

Stalin jedenfalls gibt die geheime Hauptfigur ab, ohne dass diese je in Sasha Filipenkos Roman auftreten müsste. 1942 steht sie für den Diktator, 2001 ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 24.09.2020 um 05:53 auf https://www.sn.at/kultur/literatur/aus-diktatoren-und-tyrannen-werden-helden-und-idole-84364528