Literatur

Die Vereinigten Staaten waren immer zerrissen

Zum 50. Todestag von John Dos Passos lädt dessen monumentale "USA-Trilogie" in neuer Übersetzung zur (Wieder-)Entdeckung.

John Dos Passos erkor in seinen Romanen die Großstadt zur Heldin. SN/www.picturedesk.com
John Dos Passos erkor in seinen Romanen die Großstadt zur Heldin.

Mit dem Roman "Manhattan Transfer", 1925 erschienen, ist der damals 29-jährige John Dos Passos schlagartig zu einem der herausragenden Neuerern der amerikanischen Literatur geworden. Er räumte mit dem klassischen Erzählrealismus auf, der eine Geschichte von Anfang bis Ende erzählt und so die Illusion erweckt, dass es eine Folgerichtigkeit der Entwicklung gibt. Es steht keine Figur im Mittelpunkt, deren Schicksal geschildert werden soll, es werden auch nicht Jahre und Jahrzehnte abgehandelt, auf dass man sehe, wie sich die jeweilige Zeit Menschen ...

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