Literatur

Houellebecq zündelt mit Tabus und Skandalen

Der französische Schriftsteller hat zeitgerecht vor dem Erscheinen von "Serotonin" provoziert: Er lobt Donald Trump und den Brexit. In seinem neuen Roman erzählt er vom Untergang eines modernen Jedermann.

Michel Houellebecq SN/APA/AFP/MIGUEL MEDINA
Michel Houellebecq

Seit Wochen wird die Buchwelt darauf eingestimmt: Mit einem anschwellenden Reklamegeraune, versetzt mit geschickt dosierten Indiskretionen und gezielt platzierten Provokationen, wird das Publikum auf das erste literarische Großereignis des jungen Jahres vorbereitet - auf "Serotonin", den neuen Roman des französischen Autors Michel Houellebecq, der am kommenden Montag auch auf Deutsch erscheint. Souffliert wurden uns die angeblich hellseherischen Fähigkeiten des Autors als politischer Vorausdenker: Im neuen Roman habe der Visionär die Krawalle der Gelbwesten bereits vorausgesehen, so lautete ein lanciertes - falsches - Marketing-Gerücht.

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