Literatur

Michel Houellebecq: Frankreichs Aufrüttler blickt ins Jahr 2027

Michel Houellebecq warnt neuerlich vor der baldigen, brutalen, zerstörerischen Katastrophe. Und doch ist er zahm geworden.

Buch: Michel Houellebecq, „Vernichten“, Roman, aus dem Französischen von Stephan Kleiner und Bernd Wilczek. 624 Seiten, DuMont-Verlag, Köln 2022. SN/dumont
Buch: Michel Houellebecq, „Vernichten“, Roman, aus dem Französischen von Stephan Kleiner und Bernd Wilczek. 624 Seiten, DuMont-Verlag, Köln 2022.

Ist Michel Houellebecq, der Böse vom Dienst, sanfter geworden? Wenn man sich die Welt anschaut, in der sein jüngstes Buch spielt, gewiss nicht.

Im Roman "Vernichten", der heute, Dienstag, zugleich auf Französisch und Deutsch erscheint, befinden wir uns wie so oft bei diesem Autor in einer sehr nahen Zukunft, in der Hacker ausgefeilte Angriffe auf die westliche Welt verüben, sich die Klimakrise bemerkbar macht, Anschläge mit Todesopfern eine Atmosphäre der Unsicherheit schaffen und China, ein Lieblingsfeind Houellebecqs, mit ...

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