Literatur

Neue Schau im Literaturmuseum Wien: Die Angst weckt Schreck oder Hoffnung

Seit Jahrhunderten schaffen Literaten für scheinbar Auswegloses neue Ordnungen.

Ernst Jandls Autograf von „Apocalypse Soon“ vom 29. 8. 1991. SN/oenb
Ernst Jandls Autograf von „Apocalypse Soon“ vom 29. 8. 1991.

Das Gewahrwerden von Neuem, das in seiner Unübersichtlichkeit oft als Gefahr empfunden wird, verleitet zu vereinfachenden Sprüngen in die Zukunft. Statt sich wie ein kluger Schachspieler fein verästelte Zug-um-Zug-Kombinationen mit jeweils kleinen Nutzen oder Niederlagen vorzustellen, malen sich Ängstliche entweder den ultimativen Schrecken oder eine absolute Idylle aus. Dieses simplifizierende Extrem kann Treibsatz für populistische - also bloß Finsternis oder Seligkeit verheißende - Politik sein. Dass aber aus diesem Vorausblick ins blanke Grauen der Apokalypse oder ins paradiesische Glück der ...

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