Literatur

Poeten-Porträts sind ein Spiegel

Die einen schreiben Lebensbilder, andere orientieren sich an Vorbildern. Ihr kleinster gemeinsamer Nenner und die Erkenntnis daraus: Poeten-Porträts sind immer ein Spiegel.

Der Essayist ist ein Einzelgänger. Er spricht stets so, als wäre er der Erste, der über eine Sache nachdenkt. Als belesener Mensch ist er selbstverständlich in der Lage, die Klassiker zu zitieren. Er kennt die Autoritäten - aber er hält sich nicht an sie. Sein Platz ist am Rande, am Rande der Macht und am Rande aller Gewissheiten. Mit solchen Beschreibungen stellt uns Hans Magnus Enzensberger den französischen Schriftsteller Michel de Montaigne vor. Unbeirrbarkeit und Eigensinn haben demnach diesen Autor ...

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Aufgerufen am 30.11.2021 um 11:25 auf https://www.sn.at/kultur/literatur/poeten-portraets-sind-ein-spiegel-77441305