Literatur

Schwarze sollen viele Blumen malen

Um Diskriminierung zu vermindern, solle sich die deutschsprachige Literatur erweitern, empfiehlt die Schriftstellerin Sharon Dodua Otoo.

Sharon Dodua Otoo (im Bild aus 2016) eröffnet mit ihrer „Rede zur Literatur“ den 44. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb.  SN/APA/GERT EGGENBERGER
Sharon Dodua Otoo (im Bild aus 2016) eröffnet mit ihrer „Rede zur Literatur“ den 44. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb.

Es dürfte die kürzeste "Klagenfurter Rede zur Literatur" gewesen sein, die Sharon Dodua Otoo, Bachmann-Preisträgerin von 2016, zur Eröffnung des Bachmann-Wettbewerbes gehalten hat. Ihre Rede lautete: "Verehrtes Publikum: Dürfen Schwarze Blumen Malen? Ja. Je mehr, desto besser."

Und doch sprach Sharon Dodua Otoo in der Videoübertragung am Mittwochabend mehr als diese zwei Sätze. Dass sie mit "Schwarze" (ausdrücklich mit S, nicht s) nicht den dunklen Hautton, sondern "Menschen der afrikanischen Diaspora" meinte, dass sie mit "Blumen" eigentlich Menschen ...

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