Literatur

Sind wir alle Weltbürger?

Pandemie und Klimakrise führen uns vor Augen, dass wir in einer Weltgesellschaft leben, in der alle von allen anderen abhängig sind. Die Nationen des Planeten müssten erkennen, dass sie ein gemeinsames Schicksal teilen. Aber globale Solidarität kommt ständig zu kurz. Nationale Grenzziehungen verstärken sich wieder.

Wie kann es noch Neues geben, wenn die globale Solidarität ständig zu kurz kommt. SN/nikiteev/stock.adobe.com
Wie kann es noch Neues geben, wenn die globale Solidarität ständig zu kurz kommt.

Konfliktpotenzial - von Helmut L. Müller

Die Globalisierung hat nicht eine "Welt ohne Grenzen" hervorgebracht, sie zieht vielmehr neue Mauern hoch. US-Amerikaner und Europäer bauen Festungen gegen Migranten. Staaten an der Peripherie dienen als Puffer gegen das Unheil von draußen. Die neue Weltmacht China schottet sich nicht nur gegen das Corona-Virus ab, sondern auch gegen westliche Ideen.

Kosmopolitisches Denken ist sicherlich die richtige Konsequenz aus der Tatsache einer vernetzten Welt. Seit langer Zeit schon kämpfen Wohlmeinende ...

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Aufgerufen am 26.05.2022 um 11:45 auf https://www.sn.at/kultur/literatur/sind-wir-alle-weltbuerger-115679161