Literatur

Zsuzsanna Gahse erhält Schweizer Grand Prix Literatur 2019

Die österreichisch-deutsch-schweizerische Schriftstellerin Zsuzsanna Gahse erhält für ihr Lebenswerk den Schweizer Grand Prix Literatur 2019. Das teilte das Bundesamt für Kultur am Donnerstag mit. Der Preis ist mit 40. 000 Franken (35.495,61 Euro) dotiert und wird am 14. Februar in der Nationalbibliothek in Bern verliehen.

Der Preis wird an Gahse am 14. Februar übergeben SN/APA/Keystone/ASY ASENDORF
Der Preis wird an Gahse am 14. Februar übergeben

Gahse wurde am 27. Juni 1946 in Budapest geboren. Nach dem Ungarnaufstand 1956 flüchtete sie mit ihrer Familie zunächst nach Wien und übersiedelte dann nach Kassel in Deutschland. 1969 begann sie Beiträge für Zeitschriften und den Süddeutschen Rundfunk zu verfassen. Sie lebte lange in Stuttgart, zog dann nach Luzern und wohnt heute in Müllheim im Schweizer Kanton Thurgau.

Ihr erster Roman "Zero"erschien 1983; ihm folgten weitere Romane, Erzählungen, Übersetzungen und unzählige weitere Veröffentlichungen. 2017 legte sie mit "Siebenundsiebzig Geschwister" ihr jüngstes Werk vor.

Die Jury begründete ihre Entscheidung "mit dem Interesse der Autorin für Sprache und Wörter und die Beobachtung gesellschaftlicher Phänomene", heißt es in der Mitteilung. Darüber hinaus lobt die achtköpfige Jury an Gahses "originellem Werk zwischen Poesie und Prosa" den Sprachklang, den nicht nur spielerischen Witz sowie die Ironie.

Quelle: Apa/Sda

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