Literatur

Zwischen lustvoller Faulheit und verordneter Stubenhockerei

Wann ist Faulenzen wichtig, wann führt es in die Sinnleere? Daniela Strigl betreibt in einem Buch kluge Gedankenspiele.

Daniela Strigls „Gedankenspiele über die Faulheit“ sind beim Grazer Droschl Verlag erschienen. SN/droschl verlag
Daniela Strigls „Gedankenspiele über die Faulheit“ sind beim Grazer Droschl Verlag erschienen.

"Das ganze Unglück der Menschen rührt daher, dass sie es nicht verstehen, ruhig in einer Stube zu bleiben." Im Lockdown wird diese Art Unglück aus dem verkürzten Zitat des Philosophen Blaise Pascal mehr denn je spürbar. Die soziale Interaktion ist heruntergeschraubt, das Kulturleben befindet sich in einer Art Winterstarre. Fördert die Pandemie das Faulenzertum?

Man gewöhne sich jedenfalls ans Stillhalten und ans Konsumieren, gibt die Literaturwissenschafterin Daniela Strigl zu bedenken. Und man müsse sich nicht dafür rechtfertigen, ein ...

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Aufgerufen am 16.10.2021 um 06:23 auf https://www.sn.at/kultur/literatur/zwischen-lustvoller-faulheit-und-verordneter-stubenhockerei-101426845