Kultur

Max Ophüls Preis: Drei österreichische Filme im Wettbewerb

Gleich drei österreichische (Ko-)Produktionen finden sich heuer im Spielfilmbewerb des 38. Filmfestivals Max Ophüls Preis, bei dem insgesamt 16 Werke um die höchste Auszeichnung konkurrieren. Weltpremiere feiern dabei die neuen Film von Arman T. Riahi ("Die Migrantigen") und Monja Art ("Siebzehn"). Das Ophüls-Festival geht heuer von 23. bis 29. Jänner im deutschen Saarbrücken über die Bühne.

Dritter im Bunde der heimischen Vertreter wird Lukas Valenta Rinners "Die Liebhaberin" sein- eine Koproduktion zwischen Österreich, Korea und Argentinien. Neben den drei österreichischen rittern auch zehn deutsche und zwei Schweizer Produktionen sowie ein deutsch-schweizer Werk um die mit 36.000 Euro dotierte Auszeichnung des auf Nachwuchstalente ausgerichteten Festivals. Neun der 16 Filme wurden dabei von Regisseurinnen gedreht.

Dabei haben österreichische Beiträge nicht nur in der Spielfilmsektion Siegchancen. Maya McKechneays Filmessay "Sühnhaus" über den Brand des Ringtheaters konkurriert in der Sparte für Dokumentarfilm mit elf Werken, während auch die Schiene der "Mittellangen Filme" einige heimische Vertreter umfasst. Von den 14 Kandidaten stammen vier aus Österreich, so Paul Plobergers "Bier & Calippo", unter anderem mit Roland Düringer, "Der Sieg der Barmherzigkeit" von Albert Meisl, "Wannabe" von Jannis Lenz mit Markus Schleinzer in einer der Hauptrollen sowie die Koproduktion "Wald der Echos" von Maria Luz Olivares Capelle. Und schließlich hält unter den 18 Beiträgen bei den Kurzfilmen immerhin die deutsch-österreichische Koproduktion "Hero²" von Vera Drude das rot-weiß-rote Fähnchen hoch.

Quelle: APA

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