Kultur

"Meine Oper zu kürzen war schon sehr schmerzhaft"

Für die Wiener Staatsoper hat das Wunderkind Alma Deutscher "Cinderella" in eine Kurzfassung für Kinder umgearbeitet.

Alma Deutscher tritt selbst als Geigerin in „Cinderella“ auf. SN/sto/m.pöhn
Alma Deutscher tritt selbst als Geigerin in „Cinderella“ auf.

Kinder, wie die Zeit vergeht! Bei der österreichischen Erstaufführung der Oper "Cinderella" Ende 2016 war die Komponistin Alma Deutscher noch elf Jahre alt. Jetzt ist sie "schon" zwölf und studiert gerade mit einem neuen Team "Cinderella" erneut ein - dieses Mal sogar an der Wiener Staatsoper, Dependance Walfischgasse. Bei einem Pressegespräch am Montag bedauerte das aufgeweckte Mädchen herzlich, dass es die dreistündige Fassung, die im Casino Baumgarten herauskam, ziemlich kürzen musste. "Staatsoperndirektor Dominique Meyer wollte erst sechzig Minuten, hat dann aber eine Stunde 15 Minuten erlaubt, das ist sehr lieb", sagt Alma Deutscher. Es klingt aus ihrem Munde rührend, wenn sie eine Altersempfehlung abgibt. Die Oper sei vor allem für Volksschulkinder gedacht in der neuen Fassung. Viele der Aufführungen sind für Schulklassen reserviert.

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