Kultur

"Montforter Zwischentöne": ensemble fraktale ausgezeichnet

Den Konzertdramaturgiewettbewerb "Hugo" des Festivals "Montforter Zwischentöne" hat am Freitag das ensemble fraktale der Musikhochschule Nürnberg für sich entschieden. Das Stück "Morpheus Metamorphose", das die Jury mit seinem "innovativen und interdisziplinären Konzept" überzeugte, wird am 22. Juni in der zweiten Runde des diesjährigen Festivals im Montforthaus Feldkirch uraufgeführt.

Ausgehend von einer zu Beginn durch digitale Medien erzeugten Reizüberflutung, werde im Laufe des Konzertes eine Entwicklung zu mehr Einfachheit, Stille und Klarheit deutlich, teilten die Veranstalter am Samstag mit. Bei dem Konzertdramaturgiewettbewerb "Hugo" präsentierten vier Hochschulen aus den drei deutschsprachigen Ländern - das Vorarlberger Landeskonservatorium, die Universität Mozarteum Salzburg, die Musikhochschule Nürnberg und die Hochschule für Musik Basel - ihre Ideen rund um das Thema der zweiten Ausgabe der "Montforter Zwischentöne 2017", das sich von 22. Juni bis 2. Juli dem "Träumen widmet.

Vorgegeben waren Budget und Aufführungsdauer (30 Minuten) sowie das Alte Hallenbad in Feldkirch als Aufführungsort. Der Preis "Hugo" ist nach dem Minnesänger Hugo von Montfort (1357-1423) benannt, dem ersten Musiker Vorarlbergs, dessen Werk heute noch bekannt ist.

SERVICE: "Montforter Zwischentöne" - www.montforter-zwischentoene.at

Quelle: APA

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