Kultur

Museumsbetrieb im Winterpalais läuft Ende Oktober aus

Die Prunkräume im ehemaligen Winterpalais des Prinzen Eugen in der Himmelpfortgasse werden nur noch bis Ende Oktober für Ausstellungen genutzt.

Finanzministerium übernahm Räumlichkeiten wieder in seine Zuständigkeit.  SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Finanzministerium übernahm Räumlichkeiten wieder in seine Zuständigkeit.

Das Finanzministerium hat die Räumlichkeiten bereits mit 1. Jänner wieder in seine Zuständigkeit übernommen, nachdem sie seit 2013 vom Belvedere bespielt worden waren, der Museumsbetrieb soll nun noch zehn Monate lang fortgeführt werden.

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) dankte der mit Jahresende aus dem Amt geschiedenen Belvedere-Direktorin Agnes Husslein-Arco "zum Abschied" für ihr Bemühen, "Wien als internationalen Kunst- und Kulturstandort zu stärken". Sie habe "zahlreiche namhafte Künstler" für die Räume gewonnen.

Hussleins Vertrag war nach öffentlich gewordenen Verstößen gegen hausinterne Compliance-Regelungen nicht wie geplant verlängert worden, zu ihrer Nachfolgerin wurde Stella Rollig bestellt. Zwischenzeitlich waren Gerüchte kursiert, Husslein könnte das Winterpalais als eigenständigen Ausstellungsraum weiterführen.

Husslein hatte die Räumlichkeiten 2013 von der damaligen Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) für das Belvedere zur Verfügung gestellt bekommen - samt Finanzierung des Ausstellungsbetriebs. 2017 werden im Winterpalais noch die Ausstellungen "Vulgär? Fashion Redefined" (24. Februar - 25. Juni) sowie "Jan III. Sobieski. Ein polnischer König in Wien" (07. Juli - 29. Oktober) zu sehen sein.

(APA)

Aufgerufen am 11.12.2017 um 06:17 auf https://www.sn.at/kultur/museumsbetrieb-im-winterpalais-laeuft-ende-oktober-aus-565975

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