100 Jahre Republik

1971 - schau da liegt a Leich' im Rinnsal

Wolfgang Ambros als Sänger und Joesi Prokopetz als Texter störten den Hausfrieden. "Da Hofa" wurde umgebracht und ein Hit - und damit nahm der Austropop seinen Lauf.

Das ist zwar das Cover der erst 1975 erschienen Ambros-Platte „Es lebe der Zentralfriedhof“ – doch das Sujet passt auch gut zum „Hofa“. SN/www.picturedesk.com
Das ist zwar das Cover der erst 1975 erschienen Ambros-Platte „Es lebe der Zentralfriedhof“ – doch das Sujet passt auch gut zum „Hofa“.

Über den Anfang gibt es viele Theorien. Die einen sagen, dass ein legendärer TV-Auftritt der Worried Men Skiffle Group im Oktober 1970 mit dem umweltkritischen Song "Der Mensch is a Sau" der Urknall gewesen war. Andere favorisieren Marianne Mendt mit "A Glock'n, die 24 Stunden läut" als Mutter des Austropop. Oder war's doch die Veröffentlichung von "Da Hofa" im Oktober 1971? Wolfgang Ambros sang, Joesi Prokopetz schrieb den Text. Es ging um eine Leiche, Blut im Kanal und bösartige Verdächtigungen im Gemeindebau. Unerhört war das. Und bis dahin hierzulande auch ungehört, Legenden waren geboren - wie lebt sich's heute damit?

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