Musik

Cecilia Bartoli spannt eine Brücke zu Conchita Wurst

Die Sängerin verweist in ihrem neuen Album "Farinelli" auf das Spiel mit Geschlechterrollen vom Barock bis ins heute.

Cecilia Bartoli auf dem Cover zu ihrer neuen CD „Farinelli“. SN/decca/uli weber
Cecilia Bartoli auf dem Cover zu ihrer neuen CD „Farinelli“.

Gegen diese Frau kann selbst das Unausweichlichste nicht ankämpfen. "Morte col fiero aspetto/orror per me non ha", singt Cecilia Bartoli voll fesselndem Furor: "Der Tod mit seinem grimmigen Gesicht erschreckt mich nicht." Sie verkörpert die unerschrockene Königin Cleopatra, der Barockmeister Johann Adolph Hasse eine mit orchestralen Giftpfeilen gespickte Arie gewidmet hat.

Zu Hasses Lebzeiten hat freilich keine Frau die Cleopatra verkörpert, sondern ein Kastrat mit Popstarqualitäten. Carlo Broschi, der unter seinem Künstlernamen Farinelli bis heute Legendenstatus genießt, war ...

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Aufgerufen am 20.01.2021 um 11:32 auf https://www.sn.at/kultur/musik/cecilia-bartoli-spannt-eine-bruecke-zu-conchita-wurst-80258587