Musik

Currentzis agiert zwischen Schauer und Zärtlichkeit

Ein Dirigent als Wiedergeburt einer spindeldürren romantischen Fantasiefigur erarbeitet sich in Wien Verdis Requiem.

Teodor Currentzis dirgierte in Wien Verdi. SN/konzerthaus/julia wesely
Teodor Currentzis dirgierte in Wien Verdi.

Ein altes und hartnäckiges Vorurteil erzählt davon, dass Giuseppe Verdis "Messa da Requiem" opernhafte Züge trage. Ob abwertend gemeint oder nicht: Das ihm innewohnende Theatralische trifft sich auf jeden Fall auf halbem Wege mit den Intentionen eines Dirigenten wie Teodor Currentzis. Er macht gern durch zugespitzte musikalische Akzentuierungen und spezielle Gewandungen, die irgendeinen vermuteten Bezug zum Gegenstand der musikalischen Aufführung haben, auf sich aufmerksam. Im Fall des Verdi-Requiems waren das am Freitag im Wiener Konzerthaus schwarze Mönchskutten.

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Aufgerufen am 30.10.2020 um 06:27 auf https://www.sn.at/kultur/musik/currentzis-agiert-zwischen-schauer-und-zaertlichkeit-68458699