Musik

Eine Frau opfert sich für ihre Vision

Amélie Niermeyer inszenierte in der Wiener Staatsoper "Leonore", die Urfassung von Beethovens "Fidelio" - und scheiterte.

Man muss bis in die Ära Ioan Holender zurückgehen, um sich eines vergleichbaren, kollektiven Buh-Orkans des eigentlich geduldigen Wiener Staatsopernpublikums zu entsinnen. Vera Nemirova schaffte es 2009 mit "Macbeth", es war Holenders letztes Jahr als Operndirektor. Eine Parallele? Nun nimmt Dominique Meyer Abschied von Wien, um die Mailänder Scala zu übernehmen, auch ihm wird wohl die tobende Ablehnung im Ohr nachhallen. Sie kam wenig überraschend, als die Regisseurin Amélie Niermeyer vor den Vorhang trat am Samstag nach der Premiere, die ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 23.09.2020 um 05:08 auf https://www.sn.at/kultur/musik/eine-frau-opfert-sich-fuer-ihre-vision-82895908