Musik

Fux-Opern sollen "Kennzeichen der styriarte" werden

Die styriarte hat auch heuer wieder eine Auslastung von über 90 Prozent zu verzeichnen. Intendant Mathis Huber zeigte sich am Dienstag bei einer Pressekonferenz erfreut über die gute Resonanz beim Publikum. Die Idee, eine Fux-Oper im Rahmen eines Festes zu präsentieren, sei sehr gut angekommen und soll in den nächsten Jahren "als Kennzeichen der styriarte" weiter verfolgt werden.

Das Konzept der Aufführungen der Fux-Oper, die auf den "Glücksgarten" neben der Helmut-List-Halle ausgedehnt wurden, "ist aufgegangen", freute sich Huber. Er möchte diese Idee "in die Zukunft bringen, der Zirkus rundherum gehört zur Vermittlung der Musik dazu". Die Opernspektakel mit dem steirischen Barockkomponisten im Mittelpunkt sind auf sechs Jahre angelegt und seiner Meinung nach "der richtige Weg für Fux".

Komplett ausverkauft seien die Kirchenkonzerte in Stainz unter der Leitung von Andres Orozco-Estrada gewesen. Mathis Huber bezeichnete den Dirigenten als "Vulkan, der dosiert explodiert". Er stand auch bei der etwas umstrittenen "Fidelio"-Produktion am Pult, die aufgrund der Einspielungen, die Flüchtlingsschicksale betrafen, kontrovers aufgenommen wurde.

Es gab 42 Veranstaltungen, die von rund 28.600 Personen besucht wurden. Besonders begehrt waren auch diesmal wieder die Restplatzabos, die einen besonders günstigen Festivals-Besuch ermöglichen. Das Budget betrug rund 2,8 Millionen Euro, wobei etwas weniger als 50 Prozent selbst erwirtschaftet wird.

Die finanzielle Situation für das nächste Jahr bezeichnete Huber vorsichtig als "etwas nebulos". Kürzungen seitens des Landes in der Höhe von 57.000 Euro verteilt über drei Jahre seien schon fix, Genaueres werde es im Herbst geben, hielt sich der Intendant vorläufig noch bedeckt.

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