Musik

Neue CD von Mirga Gražinyte-Tyla: Irgendwer oder irgendwas ist da draußen

Eine Atmosphäre nervöser Unruhe in Stalins Zeiten: Mieczysław Weinberg fasst sie in Töne.

Dirigentin Mirga Gražinyte-Tyla setzt ihre Weinberg-Mission fort.  SN/deutsche grammophon/jay l. clendenin
Dirigentin Mirga Gražinyte-Tyla setzt ihre Weinberg-Mission fort.

Die Klänge wirken ebenso fragil wie hell gefärbt, eine seltsame Einleitung jedenfalls für eine Symphonie. Das Cembalo gibt in Mieczysław Weinbergs Symphonie Nr. 7 von Beginn an den Tonfall vor. Dann geht alles seinen gewohnten Gang, ein Adagio in bester Schostakowitsch-Tradition, dessen Einfluss man aus den Werken Weinbergs immer heraushört. Das Elegische ist werkimmanent, ruhig mäandernde Streicherflächen evozieren Bilder der Weiten Osteuropas. Das Solomotiv des Cembalo wirkt isoliert wie eine Insel, verändert aber als wiederkehrendes Element beständig den Charakter des ...

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Aufgerufen am 25.09.2022 um 12:25 auf https://www.sn.at/kultur/musik/neue-cd-von-mirga-grainyte-tyla-irgendwer-oder-irgendwas-ist-da-draussen-127392988