Musik

Neues "Xtra Ordinary"-Album und ein Rockhouse-Quartett: Mit Bands aus Salzburg lässt sich punkten

Wer hat die meisten Gitarrenplektren verloren? Wer schrieb den längsten Song? Zum digitalen Album "Xtra Ordinary" mit 37 Salzburger Bands präsentierte das heuer Rockhouse ein Spiel. Beim Heimo-Erbsepreis wiederum hatte ein Kandidat diesmal alle Trümpfe in der Hand.

Hoch oder tief? In seinem Song "Hi Lo" sing Ro Bergman über das Hin- und Hergerissensein zwischen zwei Extremen. Ein eindeutiges Hoch wartete auf den Salzburger Musiker aber am Freitag im Rockhouse: Ro Bergman nahm den mit 3000 Euro dotierten Heimo-Erbse-Preis entgegen, eine privat gestiftete Auszeichnung für Hoffnungsträger der heimischen Popszene.

Viel Talent hätten alle diesjährigen Bewerber hören lassen, Bergman habe bei der Jury aber nicht nur mit musikalischer Zugkraft Punkte gesammelt, sondern auch mit seinem "unbedingten Willen", sagte Christian Salić. Der Werbe-Experte gehört - mit Max Kickinger und Preis-Initiator Markus Melms - zu dem Trio, das die Auszeichnung sponsert. Einen hohen Punktestand kann Bergman aber auch auf dem digitalen Rockhouse-Album "Xtra Ordinary 25" vorweisen. Und das nicht nur, weil sein Song "Hi Lo" mit der Startnummer 1 die Playliste anführt.

"Xtra Ordinary 25": Ein Kartenspiel als Sampler

Der Download-Code für die 37 Songs, mit denen das Rockhouse seinen jährlichen Querschnitt durch Salzburgs Popszene bietet, steckt heuer in einem Quartett-Spiel. Auf jeder der 37 Karten findet sich eine der Bands, die auf "Xtra Ordinary 25" vertreten sind. Und jede von ihnen könnte einen Trumpf versprechen. Ob die Ro-Bergman-Karte in der Kategorie "längster Song" oder "verlorene Plektren" Punkte bringt? Oder ob Mynth, Robert Herbe und Please Madame die Stiche machen? Mit dem Quartett (entworfen von der Agentur Salić) wolle das Rockhouse neben dem Download "etwas zum Angreifen" bieten, sagte Rockhouse-Chef Wolfgang Descho.

Festhalten wolle das Rockhouse trotz aller Planungsschwierigkeiten während der Omikron-Welle auch am Konzertangebot. Es sei wichtig, "nicht aus Angst alles zuzusperren. Wir bemühen uns, durchzuführen, was möglich ist."

www.rockhouse.at


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