Musik

Protestsongcontest 2020: Umweltpolitik und Kinderarbeit

"Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne." Dieses Schiller-Zitat steht über der 17. Ausgabe des Protestsongcontests am 12. Februar im Rabenhof Theater. Zehn Finalisten konnten die Vorauswahl für sich entscheiden und dürfen nun "wütend und voller Dezibel" ihrer Empörung im Erdberger Gemeindebau Luft machen. Moderiert wird der Abend von Michael Ostrowski.

Der Jury, der heuer u.a. Martin Blumenau, Peter Paul Skrepek, Simone Dueller und Michael Buchinger angehören, stellen sich diesmal da Jo feat. El Tobo mit "Oligarchen", Das Insekt des Jahres präsentiert "Mensch", DLIA sind "Feuer&Flamme". "1992" widmet sich Dynomite, Kay Dee ruft die "Revolution" aus, während sich KD/E-5 dem "Kulturgetriebe" widmen. "Achtungfertig" heißt der Beitrag von Löven, Marie ft. Def Ill versuchen sich in "Tryin'Mela", Rare Friends stellen fest: "Wer hilft der ist nicht gut". Der zehnte im Bunde ist wonach wir suchen mit "Ressentiments".

"Bei der 17. Auflage des Protestsongcontests beschäftigten sich heuer auffällig viele Songs mit umweltpolitischen Themen", hieß es. "Weitere brennende Kritikpunkte umkreisten auch ewig aktuelle Themen wie Integration, Rechtspopulismus, Kinderarbeit sowie Gleichberechtigung und zahlreiche TeilnehmerInnen forderten ebenso die positive Vorbildfunktion von Erwachsenen".

Musikalisch reicht die Bandbreite von Singersongwriter und Rock, über Rap und Hip-Hop bis hin zu Ska und Punk, erklärt Gerald C. Stocker, der gemeinsam mit Roman Freigaßner-Hauser Konzept und Umsetzung des Protestsongcontest verantwortet. Neben der Jury kommt auch wieder das Publikum zu Wort, das via FM4-Homepage abstimmen kann.

Quelle: APA

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