Musik

"Start"-Festival in Salzburg: In Lobgesängen hat auch Widerständisches Platz

Wie klingen Hymnen in einer Gegenwart der Nationalismusdebatten? Das "Start"-Festival lässt 18 Uraufführungen hören.

Eine "große Herausforderung" sei es gewesen, sagt Birgit Birnbacher, und eine "absolute Premiere". Für ihr literarisches Schaffen ist die Salzburger Autorin in den vergangenen Jahren zwar mehrfach ausgezeichnet worden. Aber eine Hymne schreiben? Das habe sie durchaus vor Schwierigkeiten gestellt. Zum einen, "weil ich sonst an der großen Form arbeite und hier die Essenz auf ganz anderem Weg erreicht werden muss". Viel mehr aber, weil Hymnen, sei es auf einen Staat oder eine andere Gemeinschaft, ihrem Wesen nach stets Lobgesänge sind und beim Schreiben erneut deutlich geworden sei, "in welchem Aushandlungsprozess" sich viele Werte derzeit befänden, die in Europa einmal für gemeinsam gehalten wurden.

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