Musik

Verdis "Don Carlos" in Stuttgart: Leere Bühne, starke Profile

Eine überraschende kompositorische Einfügung eines Salzburger Komponisten und eine Regiesicht mit Fokus auf die individuell-schicksalshaften Beziehungen: Lotte de Beers Inszenierung der fünfaktigen französischen Fassung von Verdis Oper an der Staatsoper Stuttgart kommt mit wenigen Bildern aus.

Olga Busuioc (Elisabeth) und Massimo Giordano (Don Carlos) SN/staatsoper stuttgart/matthias baus
Olga Busuioc (Elisabeth) und Massimo Giordano (Don Carlos)

Da ist einmal die Sache mit dem Kuss: Beim Aufmarsch zum Autodafé drückt ihn der Großinquisitor König Philipp II. mit Inbrunst und lange auf den Mund: unheilvolle Vereinigung von kirchlicher und weltlicher Macht. Und dann ist da noch die Sache mit dem Apfel: Während Infant Don Carlos mit den flandrischen Delegierten erscheint und auf die Gräuel in den Niederlanden im Zeichen der Religion hinweist, lässt sich der Großinquisitor von seinem Adjutanten auf einem kleinen Tischchen einen solchen servieren, um ihn ...

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Aufgerufen am 05.12.2021 um 08:14 auf https://www.sn.at/kultur/musik/verdis-don-carlos-in-stuttgart-leere-buehne-starke-profile-78837487