Kultur

Obamas schließen Memoiren-Vertrag für 65 Millionen Dollar ab

Das Verlagshaus Penguin Random House hat einen begehrten Buchvertrag abgeschlossen: über die Memoiren von Barack Obama und seiner Ehefrau Michelle.

Ihre Memoiren bringen Millionen.  SN/AP
Ihre Memoiren bringen Millionen.
Obama verspürt Schriftstellertalent.  SN/APA (AFP)/JIM WATSON
Obama verspürt Schriftstellertalent.

In einer Erklärung teilte der Verlag am Dienstag mit, dass er die weltweiten Recht erworben habe. Einzelheiten des Deals wurden nicht mitgeteilt. Doch nach Informationen der "Financial Times" überstiegen die Gebote für das Memoiren-Doppelpack zuletzt 65 Millionen Dollar (61 Millionen Euro) - ein Rekord für Präsidenten-Erinnerungen in den USA.

Teil der Abmachung soll zudem sein, dass eine Million Exemplare im Namen der Familie Obama an die Organisation First Book geht, eine Wohltätigkeitsorganisation, die Kinder aus sozial schwachen Familien mit Büchern versorgt.

Barack Obama ist bereits Autor von zwei Memoiren-Bänden und einem Kinderbuch. Der Ex-Präsident hatte mehrfach geäußert, er verspüre ein gewisses Schriftstellertalent und wolle keine reine Nacherzählung seiner Zeit im Weißen Haus abliefern.

Es ist üblich, dass US-Präsidenten nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt ihre Memoiren veröffentlichen. Ihre Ehefrauen machen das seltener; Michelle Obama ist allerdings im Laufe der achtjährigen Amtszeit ihres Mannes, die im Jänner endete, zu einer der beliebtesten Figuren der US-Politik geworden. Zum Inhalt und Erscheinungsdatum der Obama-Bücher gab es zunächst keine Angaben.

(Apa/Ag.)

Aufgerufen am 25.11.2017 um 12:24 auf https://www.sn.at/kultur/obamas-schliessen-memoiren-vertrag-fuer-65-millionen-dollar-ab-21994

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