Kultur

Österreichische Anwärter auf International Opera Awards

Gleich mehrere Anwärter aus Österreich heuer haben Chancen auf einen International Opera Award: Als beste Uraufführung sind Thomas Ades' "The Exterminating Angel" (Salzburger Festspiele) und Anno Schreiers "Hamlet"-Inszenierung (Theater an der Wien) nominiert, als beste "Wiederentdeckung eines Werks" geht Cestis Barockoper "Le nozze in sogno" (Innsbrucker Festwochen der Alten Musik) ins Rennen.

"The exterminating Angel" bei den Salzburger Festspielen.  SN/APA/BARBARA GINDL
"The exterminating Angel" bei den Salzburger Festspielen.

Als beste Uraufführung nominiert sind außerdem Elena Langers "Figaro Gets a Divorce" (Welsh National Opera), Missy Mazzolis "Breaking the Waves" (Opera Philadelphia), Bright Shengs "Dream of the Red Chamber" (San Francisco Opera) und Miroslav Srnkas "South Pole" (Bayerische Staatsoper). Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik konkurrieren in der Kategorie "Wiederentdeckung" mit dem Teatro Regio di Torino (Casellas "La donna serpente"), dem Donizetti Opera Festival in Bergamo ("Olivo e Pasquale"), dem Teatro alla Scala (Giordanos "La cena delle beffe"), der komischen Oper Berlin (Straus' "Die Perlen der Cleopatra") und der Polnischen Nationaloper (Zelenskis "Goplana").

Hoffnung auf eine Auszeichnung in einer der 17 Kategorien können sich außerdem der Arnold Schoenberg Chor (Kategorie Chor) und als beste Sänger Anna Netrebko und Martin Winkler machen. Der Schoenberg Chor teilt sich die Chancen auf eine Auszeichnung mit der Lyric Opera of Chicago, dem sibirischen Ensemble MusicAeterna sowie der Oper Stuttgart, der Opera Australia und der Opera North in Leeds (England). Neben Netrebko sind Maria Bengtsson, Stephanie d'Oustrac, Christiane Karg, Anita Rachvelishvili und Daniela Sindram als beste Sängerin nominiert. Auf der Shortlist der Kategorie "Sänger" stehen neben Winkler auch Lawrence Brownlee, Stephane Degout, Eric Owens, Matthew Polenzani und Johan Reuter.

Bei den International Opera Awards werden in jeder Kategorie sechs Finalisten nominiert, die Sieger werden bei der Preiserverleihung am 7. Mai in London bekanntgegeben. Für 2016 gab es laut Mitteilung der Organisatoren über 20.000 Nominierungen, so viele wie nie zuvor.

Quelle: APA

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