Kultur

Salzburg würdigt Stefan Zweig

Kaum eines anderen Autors Bücher werden weltweit so viel gelesen wie jene Stefan Zweigs. Wird er in Salzburg genügend geschätzt?

"So freuen wir uns doch, Salzburg als Stefan-Zweig-Stadt neu zu entdecken", fordert der Leiter des Stefan-Zweig-Centre, Klemens Renoldner, im Editorial des soeben erschienenen "Zweigheftes". Blättert man dieses durch, darf man sich wundern über die vielen, offenbar neuen Namen für Orte und Wege in der Salzburger Innenstadt. Da ersetzt ein "Zweigsteg" den Makartsteg; die Staatsbrücke wird "Zweigbrücke"; eine "Zweigstiege" führt dort, wo jetzt die Imbergstiege ist, auf den "Zweigberg"; auch ein "St.-Zweig-Platz" und eine "Zweiggasse" sind abgebildet. Ist das Satire, vorauseilender Gehorsam oder Vision?

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