Theater

Ewiges Drama im IS-Gebiet: "Orest in Mossul" bei den Wiener Festwochen

Regisseur Milo Rau ist für extreme Theater-Erfahrungen bekannt: Für seine Inszenierung der antiken Orestie-Trilogie verlegte er die Theater-Recherchen in die Kriegszone des Irak.

Am Schauplatz: Ein Bild aus Milo Raus Produktion „Orest in Mossul“. SN/wiener festwochen/stefan bläske
Am Schauplatz: Ein Bild aus Milo Raus Produktion „Orest in Mossul“.

Die Wiener Festwochen, erstmals in der Intendanz von Christophe Slagmuylder, gehen in ihre letzten Festivaltage. Im Vorfeld sprach Slagmuylder vom subtilen Raum, den die Kunst "zwischen dem anständigen gewöhnlichen Volk und einer korrupten Elite" schafft. Bereits eine Woche nach der Eröffnung der Festwochen wurde seine Gesellschafts- und Politikdiagnose von der Wirklichkeit des Ibiza-Skandals eingeholt.

Die Verknüpfung aktueller Wirklichkeit mit mythologischen Erzählungen interessiert wiederum Milo Rau, der in seiner Produktion "Orest in Mossul" die griechische Trilogie "Orestie" mit der ...

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