Theater

Festspiele Reichenau sind für 2020 abgesagt

Die erste Premiere wäre zwar erst am 3. Juli über die Bühne gegangen. Dennoch zieht das Festival die Konsequenzen aus dem Veranstaltungsverbot wegen des Coronavirus.

Die Crème de la Crème der österreichischen Schauspieler wird heuer nicht in Reichenau auftreten. SN/APA/ROBERT JAEGER
Die Crème de la Crème der österreichischen Schauspieler wird heuer nicht in Reichenau auftreten.

Nach den jüngsten Entscheidungen über das Veranstaltungsverbot bis Ende Juni habe man die Entscheidung treffen müssen, alle für heuer geplanten Produktionen der Festspiele Reichenau auf 2021 zu verschieben. Dies gaben die Intendanten Renate und Peter Loidolt am Dienstag bekannt. "Die gewohnte künstlerische Qualität ist bei eingeschränkter Vorbereitung und ungewisser Durchführung nicht gegeben", heißt es in der Mitteilung.

In über 30 Jahren erfolgreicher Festspielgeschichte sei diese Situation völlig neu. In den nächsten Tagen würden die zahlreichen Fragen über Abwicklung und Verschiebung geklärt, teilen die Intendanten mit. "Wir ersuchen deshalb alle Festspielgäste, uns nicht mit Zuschriften zu überhäufen, die wir derzeit noch nicht beantworten können. Alle Karten-Inhaber für 2020 werden - so rasch es dem Festspielbüro möglich ist - schriftlich verständigt."

Die fast ausverkauften Festspiele Reichenau hätten am 3. Juli mit der Premiere von "Arme reiche Erbin", einer Dramatisierung des Romans "Washington Square" von Henry James begonnen. Einer der Höhepunkte dieses Sommers wären die Aufführungen von "Des Teufels General" von Carl Zuckmayer gewesen. Dies und die anderen Neuproduktionen sollen 2021 nachgeholt werden.

Quelle: SN

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