Theater

Im Schimpfen erblüht die Sprache

Lydia Haider, neue Hausautorin am Wiener Volkstheater, vereint feministische Haltung und wütende Tirade.

Lydia Haider schreibt sich in Rage.  SN/apollonia theresa bitzan
Lydia Haider schreibt sich in Rage.

Die Erregung ist Lydia Haiders Spezialdisziplin. Wenn die Schriftstellerin ihre Texte vorträgt, dann schlägt die Angriffslust Funken, und schwarzhumorige Tiraden fliegen einem wie Giftpfeile um die Ohren. "Im Schimpfen ergeben sich ganz neue Facetten von Sprache", erzählt sie. Warum gerade Österreich beständig literarische Wutbürger wie Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek oder eben Lydia Haider hervorbringt? "Es ist die Ohnmacht, die man in Österreich verspürt, vor allem in Wien. Es ist eine Großstadt, doch sie hat auch etwas Bedrückendes und Beengendes."

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Aufgerufen am 17.10.2021 um 04:10 auf https://www.sn.at/kultur/theater/im-schimpfen-erblueht-die-sprache-110838604