Theater

Nestroy-Theaterpreis: Bester Nachwuchs war in Salzburg zu sehen

Gregor Schulz wurde für "Die Räuber" am Salzburger Landestheater ausgezeichnet.

Bester Nachwuchs: Schauspieler Gregor Schulz bekam einen Nestroy. SN/lt/löffenberger
Bester Nachwuchs: Schauspieler Gregor Schulz bekam einen Nestroy.

Die Halleiner Perner Insel wurde am Sonntagabend noch einmal Schauplatz des Duells dreier Königinnen um eine Krone, nämlich bei der Vergabe des österreichischen Nestroy-Theaterpreises. Gleich drei Anwärterinnen in der Kategorie "Beste Schauspielerin" waren im Sommer im Rahmen der Salzburger Festspiele in Produktionen in Hallein zu erleben: Bibiana Beglau und Birgit Minichmayr in der Kušej-Inszenierung "Maria Stuart" und Lina Beckmann, die in Hallein in "Richard the Kid & the King" spielte, das die Salzburger Festspiele mit dem Deutschen Schauspielhaus produzierten. Lina Beckmann bekam am Sonntagabend den Preis. Die Nestroy-Auszeichnungen für die besten heimischen Bühnenleistungen der Saison 2020/21 wurden wie schon im Vorjahr aufgrund der Pandemie statt in einer Livegala in einer Fernsehaufzeichnung im Theater an der Wien ohne Publikum übergeben.

Bei den Schauspielern setzte sich Michael Maertens mit seinen Leistungen als Karel Kopfrkingl in "Der Leichenverbrenner" und als Adam in "Automatenbüfett" am Akademietheater gegen Philipp Hauß, Markus Hering, Claudius von Stolzmann und auch August Zirner durch. Letzterer war für den Auftritt in der "Heldenplatz"-Inszenierung am Salzburger Landestheater im Rennen. Das Landestheater kann sich mit Gregor Schulz freuen. Der Deutsche wurde für seine Rolle als Franz von Moor in "Die Räuber" als "Bester Nachwuchs männlich" ausgezeichnet. Für seine Darstellung war er auch schon in der Kritikerumfrage von "Theater heute" als bester Nachwuchskünstler nominiert worden. "Bester Nachwuchs weiblich" wurde Paula Nocker. Den Preis für die beste Darstellung einer Nebenrolle bekam Mehmet Ateşçi. Als beste Regisseurin wurde Barbara Frey für "Automatenbüfett" im Akademietheater ausgezeichnet.

Leer ging das Salzburger Landestheater allerdings bei der Nominierung für "#Ersthelfer #Firstaid" von Nuran David Calis in der Inszenierung des Autors selbst als beste Bundesländer-Aufführung aus. In dieser Kategorie gewann das Grazer Schauspielhaus mit "dritte republik (eine vermessung)" von Thomas Köck in der Inszenierung von Anita Vulesica.

Der Publikumspreis ging an die Salzburgerin Verena Altenberger.

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