Theater

Simon Stones "Komplizen" im Burgtheater: Die Dekadenz wohnt hinter Glas

Eine feine Gesellschaft denkt in Covid-Zeiten nur an sich: Regisseur Simon Stone versetzt seine Gorki-Adaption ins heutige Wien.

Birgit Minichmayr und Michael Maertens in Simon Stones Gorki-Adaption. SN/burgtheater/marcella ruiz cruz
Birgit Minichmayr und Michael Maertens in Simon Stones Gorki-Adaption.

In den Stücken der russischen Autoren des 19. Jahrhunderts wird richtig viel geredet. Nicht Handlung, sondern Konversation bestimmt Tschechows, Gogols und Gorkis Dramen. An Letzterem orientiert sich der australisch-schweizerische Regisseur Simon Stone, dessen Bearbeitung von "Kinder der Sonne" und "Feinde" seit Sonntag am Burgtheater zu sehen ist.

"Komplizen" nennt Stone sein Stück, in dem er die Figuren ins heutige Wien transferiert und vier Stunden schwadronieren lässt. Dass man dennoch gern zusieht, liegt in erster Linie an den Schauspielern, ...

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Aufgerufen am 03.12.2021 um 06:22 auf https://www.sn.at/kultur/theater/simon-stones-komplizen-im-burgtheater-die-dekadenz-wohnt-hinter-glas-110081134