Gesundheit

17 Kinder in Rumänien an Masern gestorben

Einer Masern-Welle sind in Rumänen seit September 17 Kinder zum Opfer gefallen. Keines der Opfer sei geimpft gewesen, sagte Gesundheitsminister Florian Bodog laut rumänischen Medienberichten. Seit Februar vergangenen Jahres erkrankten demnach mehr als 3.400 Menschen an Masern - gegenüber lediglich sieben Fällen im Jahr zuvor.

Masernimpfung kann Leben retten.  SN/APA (Symbolbild/dpa)/Patrick See
Masernimpfung kann Leben retten.

Bodog forderte die Menschen auf, sich impfen zu lassen. Nach seinen Worten erhalten lediglich 80 Prozent der Rumänen die erste der zwei von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Impfdosen, nur 50 Prozent lassen sich ein zweites Mal impfen. Grund für den geringen Impfgrad der Bevölkerung sind Armut, mangelnder Zugang zu Gesundheitsvorsorge sowie Anti-Impf-Kampagnen religiöser Gruppen.

Quelle: Apa/Ag.

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