Gesundheit

Bioeier haben mehr Omega-3-Fettsäuren

Ernährungswissenschafter geben Entwarnung. Zu Ostern etwas mehr Eier zu essen als normal, ist für Gesunde unschädlich.

Die Bilanz lässt sich sehen: Ein durchschnittliches Hühnerei hat etwa 80 Kilokalorien und enthält etwa acht Gramm Fett. Mehr als die Hälfte dieser Fettsäuren sind ein- bzw. mehrfach ungesättigt, das heißt: "gute" Fettsäuren. Hühnereier enthalten außerdem das Lipid Cholesterin, das wir für die Geschmeidigkeit unserer Zellwände brauchen, und die Mineralstoffe Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium, Zink, Kalium und Selen. Außerdem steckt das wertvolle B-Vitamin Folsäure im Hühnerei, ein essenzieller Nährstoff, den unser Körper zur Zellerneuerung benötigt. Hühnereier enthalten weiters alle Vitamine, außer Vitamin C. Das Eiweiß kann von unserem Körper zu 100 Prozent verwertet werden. Kurzum: So ein Hühnerei ist gesund und kann bedenkenlos verspeist werden, solang man keine Probleme mit seinen Cholesterinwerten hat.

Denn das Ei gehört neben den Innereien zu den cholesterinreichsten Lebensmitteln. Die Diätologin Margarete Sprinz vom LKH Graz sagt dazu, Eiweiß sei die Basis für ein leistungsstarkes Immunsystem. Und wenn zu Ostern etwas mehr Eier verzehrt würden, als sonst, mache das gar nichts. Auch ein tägliches Frühstücksei sei unbedenklich, ein Übermaß allerdings schon, weil das auf Dauer zur Bildung von Gallensteinen führen könne.

Allerdings ist Ei nicht gleich Ei. Es gibt nicht nur Größenunterschiede, sondern auch eindeutige Qualitätsunterschiede. In Studien fand man heraus, dass Freiland- und Bioeier klare Gewinner sind. Sie haben mehr von Omega-3-Fettsäuren als Eier aus Bodenhaltung. Denn die Quelle von Omega-3-Fettsäuren sind Gräser und Kräuter und kleine Insekten, diese gesunde "Mischkost" ist aber nur im Freien zu finden.

Welche Farbe die Eier eines Huhns haben werden, erkennt man an der Farbe des kleinen Hautlappens am Ohr des Tiers, der sogenannten Ohrscheibe. Tiere mit einer weißen Ohrscheibe legen weiße Eier, Hühner mit einer roten Ohrscheibe braune. Die Eierfarbe hat keinen Einfluss darauf, wie ein Ei schmeckt.

Übrigens könnte man die philosophische Frage, ob nun zuerst das Huhn oder das Ei da waren, naturwissenschaftlich klären: Sogenannte Hartschaleneier gibt es erst seit 400 Millionen Jahren. Damals waren eierlegende Tiere aus dem Wasser an Land gekrochen. Ihre gallertartigen Eier waren jedoch zunächst nicht landtauglich. Sie trockneten an der Luft aus. So entstand im Lauf der Evolution das Ei mit Schale.

Die allerersten Eier haben vermutlich vor einer halben Milliarde Jahren schon Mehrzeller im Urmeer abgegeben, um sich fortzupflanzen, ähnlich wie die Schwämme heute. So gesehen war das Ei vor dem Huhn da.

Ostern. Ernährungswissenschafter geben Entwarnung. Zu Ostern etwas mehr Eier zu essen als normal, ist für Gesunde unschädlich. Die Bilanz lässt sich sehen: Ein durchschnittliches Hühnerei hat etwa 80 Kilokalorien und enthält etwa acht Gramm Fett. Mehr als die Hälfte dieser Fettsäuren sind ein- bzw. mehrfach ungesättigt, das heißt: "gute" Fettsäuren. Hühnereier enthalten außerdem das Lipid Cholesterin, das wir für die Geschmeidigkeit unserer Zellwände brauchen, und die Mineralstoffe Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium, Zink, Kalium und Selen. Außerdem steckt das wertvolle B-Vitamin Folsäure im Hühnerei, ein essenzieller Nährstoff, den unser Körper zur Zellerneuerung benötigt. Hühnereier enthalten weiters alle Vitamine, außer Vitamin C. Das Eiweiß kann von unserem Körper zu 100 Prozent verwertet werden. Kurzum: So ein Hühnerei ist gesund und kann bedenkenlos verspeist werden, solang man keine Probleme mit seinen Cholesterinwerten hat.

Denn das Ei gehört neben den Innereien zu den cholesterinreichsten Lebensmitteln. Die Diätologin Margarete Sprinz vom LKH Graz sagt dazu, Eiweiß sei die Basis für ein leistungsstarkes Immunsystem. Und wenn zu Ostern etwas mehr Eier verzehrt würden, als sonst, mache das gar nichts. Auch ein tägliches Frühstücksei sei unbedenklich, ein Übermaß allerdings schon, weil das auf Dauer zur Bildung von Gallensteinen führen könne.

Allerdings ist Ei nicht gleich Ei. Es gibt nicht nur Größenunterschiede, sondern auch eindeutige Qualitätsunterschiede. In Studien fand man heraus, dass Freiland- und Bioeier klare Gewinner sind. Sie haben mehr von Omega-3-Fettsäuren als Eier aus Bodenhaltung. Denn die Quelle von Omega-3-Fettsäuren sind Gräser und Kräuter und kleine Insekten, diese gesunde "Mischkost" ist aber nur im Freien zu finden.

Welche Farbe die Eier eines Huhns haben werden, erkennt man an der Farbe des kleinen Hautlappens am Ohr des Tiers, der sogenannten Ohrscheibe. Tiere mit einer weißen Ohrscheibe legen weiße Eier, Hühner mit einer roten Ohrscheibe braune. Die Eierfarbe hat keinen Einfluss darauf, wie ein Ei schmeckt.

Übrigens könnte man die philosophische Frage, ob nun zuerst das Huhn oder das Ei da waren, naturwissenschaftlich klären: Sogenannte Hartschaleneier gibt es erst seit 400 Millionen Jahren. Damals waren eierlegende Tiere aus dem Wasser an Land gekrochen. Ihre gallertartigen Eier waren jedoch zunächst nicht landtauglich. Sie trockneten an der Luft aus. So entstand im Lauf der Evolution das Ei mit Schale.

Die allerersten Eier haben vermutlich vor einer halben Milliarde Jahren schon Mehrzeller im Urmeer abgegeben, um sich fortzupflanzen, ähnlich wie die Schwämme heute. So gesehen war das Ei vor dem Huhn da.

Aufgerufen am 12.08.2020 um 09:22 auf https://www.sn.at/leben/gesundheit/bioeier-haben-mehr-omega-3-fettsaeuren-5100160

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