Gesundheit

Glücksgefühle: Die Top-Glücklichmacher im Winter

Für die Glücksgefühle sind vor allem zwei Hormone zuständig. Das Dopamin und das Serotonin. Aber wie kommt es zur Freisetzung der Glückshormone und stimmt die Aussage 'Essen macht glücklich' wirklich?

Essen macht glücklich: Wenn wir uns belohnen, wird das Glückshormon Dopamin freigesetzt. SN/aldiana club ampflwang
Essen macht glücklich: Wenn wir uns belohnen, wird das Glückshormon Dopamin freigesetzt.

Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten. Pearl S. Buck

Eine Portion Dopamin, bitte!

Das Glückshormon Dopamin wird dann ausgeschüttet, wenn wir Dinge tun, die uns einfach glücklich machen. Die Liste von 'Glücklichmachern' ist lang und kann bei jeder Person anders aussehen.

Auch Serotonin zaubert uns ein Lächeln auf das Gesicht. Das Hormon befindet sich hauptsächlich im Magen-Darm-Trakt und kann, wie das Dopamin, gegen Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen und schlechte Stimmung helfen.

Was macht glücklich?

Wenn die Glückshormone freigesetzt werden, dann fühlen wir uns voller Energie und Motivation. Wir merken uns, was das Hochgefühl hervorgerufen hat und versuchen den Vorgang zu wiederholen.

Was kann nun dabei helfen, den Dopamin- und Serotoninspiegel zu erhöhen?

1. Essen macht glücklich
Hinter dieser Aussage steckt mehr Wahrheit als man vielleicht denkt. Wenn wir vor einem Buffet mit leckeren Spezialitäten stehen und uns der Geruch an die Speisen aus Oma's Küche erinnert, dann fühlen wir uns in diesem Moment zufrieden und einfach wohl. Beim Wohlfühlen hat vor allem auch das Serotonin die Finger im Spiel. Das ist die Grundvoraussetzung um den nächsten Schritt zu tun, nämlich zum frischen Salat, zur Gemüsesuppe oder zum Forellenfilet zu greifen und das Begehren zu stillen. Wenn wir bekommen was wir wollen, dann schüttet unser Gehirn Dopamin aus und zaubert uns damit ein Lächeln auf die Lippen.

Damit der Körper das Glückshormon produzieren kann, benötigt er Tyrosin. Lebensmittel wie Mandeln, Walnüsse, Kürbiskerne, dunkle Schokolade, Haferflocken, Erbsen und Kabeljau beinhalten Tyrosin und tragen damit zum Glücklichsein bei.

Wer Lebensmittel regional kauft unterstützt nicht nur die Landwirte in der Nähe, sondern trägt damit auch zum eigenen Wohlbefinden bei. Denn wer genau weiß woher das Essen auf dem eigenen Teller kommt, kann es mit guten Gewissen und einer großen Portion Glücksgefühle genießen.

Ein Wellness-Wochenende hilft uns dabei Stress abzubauen und die Hormonproduktion zu fördern. SN/aldiana club ampflwang
Ein Wellness-Wochenende hilft uns dabei Stress abzubauen und die Hormonproduktion zu fördern.

2. Gönn dir eine Auszeit
Vor allem im Winter, wenn die Dunkelheit vorherrscht, haben wir uns eine Auszeit verdient. Hier bietet sich zum Beispiel ein Wellness-Wochenende an. Bei Massagen und wohltuenden Bädern lassen die Anspannungen nach und der Körper kann wieder essentielle Botenstoffe produzieren.
Im Zuge dessen darf auch ein Gang in die Sauna nicht fehlen, denn durch das Schwitzen wird der Körper entgiftet und das Immunsystem gestärkt. Dies hat wiederum einen positiven Effekt auf die Produktion der Glückshormone, die wir an den dunklen Tagen besonders gut brauchen können.

3. Raus an die frische Luft
Wenn es draußen kalt ist fehlt oft die Motivation, sich im Freien zu bewegen. Doch genau das ist wichtig, um Stress abzubauen und die Freisetzung von Dopamin wieder anzukurbeln. Bei einem Spaziergang oder einem Reitausflug in der Natur können ein paar Sonnenstrahlen eingefangen werden. Schon wenige Minuten in der Sonne reichen aus, um die Hormonproduktion anzuregen.

4. Kleine Ziele setzen

Wie Pearl S. Buch richtig sagte, macht es wenig Sinn nach großen Zielen zu streben und dabei auf die kleinen Erfolgsmomente zu vergessen. Auf dem Weg zum großen Ziel ist es wichtig, sich für kleine Veränderungen zu belohnen. Wenn eine Hürde erfolgreich gemeistert wurde, dann kann man sich mit einem guten Essen, einem Spaziergang in der Natur, Sport oder einer Massage belohnen und somit die Motivation weiter vorantreiben.

Übrigens: Auch Sex setzt eine Menge Dopamin frei und hilft dabei, sich so richtig zu entspannen.

Aufgerufen am 26.10.2021 um 05:40 auf https://www.sn.at/leben/gesundheit/gluecksgefuehle-die-top-gluecklichmacher-im-winter-63475702

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