Gesundheit

Grippeimpfung in der Schwangerschaft kann auch das Baby schützen

Schwangere Frauen sollten sich gegen Grippe impfen lassen. Den Frauenärzten zufolge schützt die Schwangere damit nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Baby. "Die Antikörper gehen auf das ungeborene Kind über", erklärt Frauenarzt Christian Albring. So bleibt das Baby auch nach der Geburt geschützt.

Die Antikörper gehen auf das ungeborene Baby über.  SN/APA/dpa/Andrea Warnecke
Die Antikörper gehen auf das ungeborene Baby über.

Das Immunsystem von Neugeborenen kann sich noch nicht selbst gegen die Viren wehren. Der Schutz ist wichtig, weil eine Grippe bei Neugeborenen häufig Komplikationen wie eine Lungenentzündung nach sich zieht. Betroffene Babys sind zudem manchmal so schwach, dass sie nicht mehr trinken können und künstlich ernährt werden müssen.

Auch Frühgeburten kann eine Grippeschutzimpfung unter Umständen verhindern: "Wenn es bereits Probleme gibt - etwa vorzeitige Wehen - kann eine Influenzainfektion das Fass zum Überlaufen bringen und eine vorzeitige Geburt auslösen", warnt Albring. "Die Impfung dagegen hat keinerlei schädliche Einflüsse auf die Schwangere, auf das ungeborene Baby oder auf seine spätere Entwicklung."

Impfen lassen können sich Frauen vor der Schwangerschaft oder nach der zwölften Schwangerschaftswoche. In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten werden nur Frauen ohne Impfschutz geimpft, die zum Beispiel an Asthma erkrankt sind. Bei ihnen würde die Grunderkrankung durch eine Grippe verschlimmert.

Quelle: Apa/Dpa

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